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Richard Wolf GmbH Pforzheimer Straße 32 75438 Knittlingen Tel: 0 70 43 35-0 Fax: 0 70 43 35-300 e-Mail: info@richard-wolf.com
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Das DAFE Diagnostische Auto-Fluoreszenz-Endoskopie-System von R. WOLF bietet eine Reihe von Vorteilen: - Verwendung einer kleinen, leichten und dadurch gewohnt handlichen Kameraeinheit (Kamerakopf und Zoom-Objektiv); durch den so geschaffenen Bewegungsspielraum ist auch der Einsatz von starren Optiken in der gewohnten Weise möglich.
- Das DAFE-System erlaubt die Verwendung von Mitbewerber-Bronchoskopen. Dafür stehen spezielle DAFE-Adapter zur Verfügung. Dennoch sollte wegen der Bildqualität im DAFE-Modus (-> Bildhelligkeit) das spezielle DAFE-Bronchoskop von R. WOLF erste Wahl sein.
- Das DAFE-System ermöglicht selbstverständlich auch eine konventionelle Weißlichtendoskopie – ohne jegliche Einschränkungen, weder im Hinblick auf die Handhabung noch hinsichtlich der Bildqualität. Es kann also in jeglicher Hinsicht auch als gewöhnliches endoskopisches System betrachtet werden.
- Der Wechsel zwischen der konventionellen Weißlichtendoskopie und der DAFE funktioniert schnell und einfach über das Betätigen eines Fußschalters oder über einen Tastendruck an der Lichtquelle. Der Modenwechsel bedingt also keinen Austausch von Systemkomponenten oder sonstige Montagemaßnahmen.
- Um eine weitere Verbesserung der Unterscheidbarkeit zwischen gesundem Gewebe und pathologischen Gewebeveränderungen zu erzielen, ist man bei dem System von R. WOLF bereits einen Schritt weiter gegangen: Dem reinen Autofluoreszenzbild wird im DAFE-Modus zusätzlich ein Reflexionsbild überlagert, anschließend werden die beiden Bilder im Controller der Kamera einer Bildverarbeitung unterzogen.
Das Resultat ist ein DAFE-Bild, welches dem bekannten endoskopischen Weißlichtbild zunächst ähnlich erscheint und insofern dem Anwender keine Umgewöhnung abverlangt. Die Gewebestrukturierung in den Bronchialwänden ist im DAFE-Modus allerdings deutlich besser erkennbar. Unregelmäßigkeiten in diesen Strukturen liefern bereits erste Hinweise auf abnormales Gewebe. Schon kleine pathologische Gewebeveränderungen lassen sich durch ein kräftiges Rot vom umgebenden gesunden Gewebe unterscheiden.
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| Wechsel von Weisslicht zu Autofluoreszenz durch Maus-Zeiger (Cursor) |
- Das DAFE-System von R. WOLF besitzt außerdem eine Farbkontrastverstellung. Damit kann auch in kritischen Situationen, d. h. in Fällen, bei denen die Gewebedifferenzierung zunächst nicht eindeutig scheint, durch ein Nachregeln ein optimaler Farbkontrast und damit eine bestmögliche Unterscheidung zwischen gesundem und krankem Gewebe erzielt werden, das System dem individuell unterschiedlichen Farbempfinden des Anwenders optimal angepasst werden (es kann beispielsweise in begrenztem Umfang Farbschwächen des Anwenders begegnet werden), das unterschiedliche spektrale Transmissionsverhalten von Mitbewerber-Bronchoskopen, die an das DAFE-System adaptiert werden, korrigiert werden, damit immer wieder der optimale Farbkontrast hergestellt werden kann.
- Durch eine Optimierung der Fluoreszenzanregung einerseits und durch die Einbindung einer hochempfindlichen 3-Chip-Kamera andererseits ist es gelungen, Autofluoreszenzbilder von ausgezeichneter Helligkeit zu erzeugen. Dadurch ist es möglich, auf jegliche Form von helligkeitssteigernden, jedoch die Bildqualität beeinträchtigenden Hilfsmitteln zu verzichten. Das System verwendet beispielsweise keine unhandlichen Bildverstärker und kann auch völlig auf die Integration von mehreren Videobildern verzichten. Patientenbewegungen (z. B. durch Atmen oder Husten ausgelöst) oder Bewegungen mit dem Bronchoskop stellen damit keine Beeinträchtigung der Bildqualität dar (keine bei anderen Systemen beobachteten „Schleier“- oder „Ruckel“-Effekte). Es können auch im DAFE-Modus problemlos Biopsien entnommen werden.
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